Trainingstipps            
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  Gerade für Einsteiger ist der Spaß an der Bewegung besonders wichtig. Das regelmäßige Fitnesstraining darf nicht als lästige Pflicht empfunden, sondern sollte als entspannendes, Wohlbefinden steigerndes Element in den Tagesablauf integriert werden. Für den Anfang sollte ein jeder Neuling in Sachen Fitness dabei nicht zu viel von sich verlangen. Mitunter ist auch ein Besuch beim Sportarzt zu empfehlen, der von vorne herein einmal abklärt, ob der Körper bereit für eine sportliche Tätigkeit ist.

 

Schon geringe Fortschritte dürfen gefeiert werden, schließlich erhöhen erreichbare Ziele die Motivation und steigern die Freude am Training. Einhergehend mit dem Einstieg ins Training kann die Veränderung bestimmter alltäglicher Gewohnheiten Bewegung in den normalen Tagesablauf bringen:

-Die Treppe benutzen anstatt mit dem Aufzug fahren
-Garten- und Hausarbeiten selber erledigen
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 Merke 


Jeder Schritt zählt 
 

Wichtig für den Erfolg und die konsequente Beibehaltung des Trainings ist außerdem eine bestimmte Regelmäßigkeit in der Übungsführung. Wer sich selber keine Vorgaben setzt, neigt schnell dazu, sich vor dem Training zu drücken.

Der Aufbau eines Fitnessprogramms für Einsteiger sollte Anfangs besonders in drei Bereichen stattfinden:

-Ausdauertraining
-Kräftigungstraining
-Beweglichkeitstraining
 

Diese können je nach den eigenen Wunschvorstellungen auf verschiedene Art und Weise kombiniert werden. Übungen zur Kräftigung sowie zur Beweglichkeitssteigerung können bequem zu Hause durchgeführt werden. Für das Ausdauertraining empfiehlt es sich, einen Trainingspartner zu suchen um Langeweile und Demotivation vorzubeugen.

Unter fachlicher Anleitung geht’s meist leichter. 

 

Ausdauertraining
 

Das Ausdauertraining ist für Untrainierte wohl das härteste und anstrengendste, jedoch aufgrund seiner positiven Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem und dementsprechenden Steigerung von Wohlbefinden und Gesundheit auch der wichtigste Teil des Fitnessprogramms. Hierfür gilt besonders: Ziele und Ansprüche an sich selbst nicht zu hoch stecken. Für den Anfang sollte der Einsteiger eine Kombination aus lockerem Jogging und Walken, also dem schnellen Gehen, wählen. Beide Elemente sollten hierbei im Wechsel stattfinden. Anfangs kann der Walking. Anteil ruhig höher liegen als der Laufanteil. Als Richtwert der Belastung sollte gelten: Man kann mit dem Trainingspartner noch durchgehend sprechen. Es sollte erst wieder mit dem Joggen angefangen werden, wenn sich der Körper vollständig erholt hat. Um eine durchgehende Beanspruchung des Kreislaufes zu gewährleisten muss der Körper in ständiger Bewegung bleiben, daher sollte das vollständige Stehen bleiben vermieden und stattdessen die Jogginganteile nicht zu lang gewählt werden. Mit zunehmender Trainingsdauer und steigender körperlicher Fitness kann die Laufzeit nach und nach immer mehr gesteigert werden. Die Bewältigung einer bestimmten Strecke oder Zeit im durchgehendem Laufschritt kann hierbei das erste Trainingsziel sein.

 

Kräftigungstraining
 

Kräftigungsübungen lassen sich neben dem professionell „betreuten Krafttraining“ im Fitnessstudio oder beim Physiotherapeuten auch einfach zu Hause durchführen. Hierzu gibt es einige einfache Hilfsmittel, die das Training erleichtern oder vereinfachen (Deuserband, Gymnastikball, etc.) Am wichtigsten ist das Benutzen einer Gymnastikmatte oder einer anderen, relativ weichen, Unterlage bei der Durchführung der Übungen im Liegen. Besonders beim Kräftigungstraining ist eine exakte Ausführung der gewählten Übungen wichtig, um Fehlbelastungen von Wirbelsäule oder Gelenken zu vermeiden. Kleiner Tipp: Einfach einmal eine andere Person zuschauen und überprüfen lassen, ob man die entsprechende Übung mit einem geraden Rücken ausführt. 

Am Anfang der Übung sollte immer ein Aufwärmprogramm stehen, bei dem der gesamte Körper in Bewegung kommt und das Kreislaufsystem auf Betriebstemperatur gebracht wird (z.B. Walken auf der Stelle, Armkreisen, Hometrainer etc.) Die Wahl der Übungen sollte ausgeglichen und auf den gesamten Körper ausgerichtet sein. Die positiven Effekte von Kräftigungstraining auf den Körper finden sich besonders in der Verbesserung der Körperhaltung und daraus resultierend der Vermeidung von Fehlbelastungen von Gelenken und Wirbelsäule im Alltag.

 

Beweglichkeitstraining
 

Das Beweglichkeitstraining dient der Herstellung bzw. der Erhaltung der Beweglichkeit der Gelenke und des Muskel-Sehnen-Apparates. Die Übungen können ebenso wie die Kräftigungsübungen einfach zu Hause ausgeführt werden. Aufgrund der positiven Effekte auf den Körper beim Wechsel von An- und Entspannung lassen sich Übungen zur Beweglichkeitssteigerung hervorragend im Wechsel mit denen zur Kräftigung durchführen. Beim Beweglichkeitstraining sollte besonders beachtet werden, die Bewegungsamplituden nicht zu groß zu wählen. Schmerzen bei der Ausführung der Übungen sollten in jedem Fall vermieden werden.  

Spezielle Trainingsprogramme werden in der Ordination erstellt.

Was ihren Körper betrifft vergessen sie nie:

 

!!!!!!!!!!!!!!  USE IT OR LOOSE IT !!!!!!!!!!!!!!!

 

Personal Coaching wird angeboten